Konditor:in Ausbildung

Du magst es gern bunt und kreativ, bringst Fingerspitzengefühl mit und behältst selbst in stressigen Situationen einen (eis-)kalten Kopf?  Dann könnte die Ausbildung zum/zur Konditor:in genau das Richtige für Dich sein. Im Gegensatz zum/zur Bäcker:in in Ausbildung lernst Du hier eher die süßen Teilchen des Handwerks kennen. Von Sahne, über Zucker bis hin zu Schokolade und vielem Mehr bist Du schon bald Expert:in mit angeeigneten Fachwissen.

Bis heute werden Torten, Kuchen und Pralinen eher als Luxusware angesehen. Du arbeitest also zumeist mit Lebensmitteln, die eher die Kirsche on Top als das tägliche Brot darstellen. Dennoch finden sich in den beiden Berufen Parallelen und es ist in einigen Betrieben sogar möglich, nach der Ausbildung zum/zur Konditor:in auch als Bäcker:in zu arbeiten. 

 

Tätigkeiten als Konditor:in

Diese Tätigkeiten gehören für Dich in der Konditorei jeden Tag dazu:

  • Herstellung von Torten, Kuchen, Cremes und Füllungen sowie Süßspeisen
  • Weiterentwicklung von Produkten 
  • Kreieren feinster Fein- und Süßgebäcke
  • Einhalten der Hygiene- und Qualitätsvorschriften 
  • Umgang mit verschiedensten Maschinen und Geräten

Katherine Lucero

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Meld Dich gern!

Katherine Lucero & Anja Leisching
jobs@braaker-muehle.de
040 / 675 965 – 65

 

Konditor:in Gehalt in der Ausbildung

Mit folgendem Gehalt kannst Du in Deiner Ausbildung rechnen: 

  • 1. Ausbildungsjahr = 680 EUR
  • 2. Ausbildungsjahr = 755 EUR 
  • 3. Ausbildungsjahr = 885 EUR 

Jedoch ist hier noch lange nicht Schluss. Absolvierst Du Deine Ausbildung in der Konditorei der Braaker Mühle erwarten Dich: 

  • einen Zuschuss zu Deinem Führerschein von bis zu 1.050 EUR
  • die Möglichkeit auf verschiedene Weiterbildungen (beispielsweise Meister:innenprüfung oder Betriebswirt:in)
  • ein Zuschuss zu Deiner HVV-Fahrkarte

Schon gewusst? Wir bieten auch eine Ausbildung zum/zur Bäcker:in.
Zu den Ausbildungsplätzen geht es hier:
Zum Stellenangebot

 

Konditor:in Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung zum/zur Konditor:in lernst Du praktisch umgesetzte Prozesse in Deinem Ausbildungsunternehmen kennen. Außerdem gelangst Du durch den theoretischen Teil Deiner Ausbildung, an wichtiges Fachwissen, welches Dich Deinen weiteren Berufsweg als Konditor:in begleiten wird. Du lernst im schulischen Teil Deiner Ausbildung welche Unterschiede zwischen einer Masse und einem Teig bestehen und ob ein Croissant beispielsweise aus einem Plunder- oder  einem Blätterteig hergestellt wird.

Dein Wissen, was Torten, Pralinen und vieles mehr angeht, wird selbstverständlich auch um Einiges erweitert. Im praktischen Teil Deiner Ausbildung, welcher sich in die Arbeit im Betrieb (Konditorei) und einem schulischen Praxisteil aufsplittet, kannst Du all das Theoriewissen in die Tat umzusetzen. Die praktische Arbeit in Deiner Schule lehrt Dich beispielsweise das Zucker ziehen, um echte Kunstwerke zu gestalten. Im Unternehmen kommst Du hier außerdem das erste Mal mit wichtigen Geräten und Maschinen in Kontakt. Du lernst betriebsinterne Arbeitsprozesse kennen und gliederst Dich in das bestehende Team ein.

 

Wann kann ich die Ausbildung als Konditor:in starten?

Die Ausbildung beginnt bei uns zweimal jährlich. Schaffst Du es also zum ersten Termin nicht, bleibt Dir immer noch der Zweite. Je nach Belieben, startet Deine Ausbildung bei uns ab dem 01.02 oder dem 01.08.

Muss man vor der Ausbildung ein Praktikum absolvieren?

Es ist keine Voraussetzung, ein Praktikum vor dem Ausbildungsbeginn zu absolvieren. Ein Probearbeitstag hingegen ist notwendig, um Dich samt Deiner Arbeitsweise kennenzulernen und gibt auch Dir die Chance, einen ersten Einblick in den Beruf zu erhalten.

Ein zusätzliches Praktikum kann Dir allerdings dabei helfen, Dich leichter in Arbeitsprozesse einzugliedern, diese genauer kennenzulernen und zu verinnerlichen. Du ebnest Dir hierdurch also einen einfacheren Start für die Ausbildung.

Was für einen Schulabschluss benötige ich, um Konditor:in zu werden?

Bei uns benötigst Du keinen Schulabschluss, um die Ausbildung zum/zur Konditor:in zu absolvieren. Motivation und die Liebe zum Handwerk reichen hier völlig aus.

Du hast weitere Fragen zum Beruf als Konditor:in? Die wichtigsten Antworten findest Du hier.

Fragen & Antworten zum Beruf „Konditor:in“

  • Kann man ohne Ausbildung Konditor:in werden?

    Du kannst auch ohne eine Ausbildung in der Konditorei arbeiten. Jedoch nur als Hilfskraft. Dadurch werden Dir nicht alle Aufgaben zu Teil. Du bereitest bestimmte Ware nur vor, kommst also eher selten in Kontakt mit tatsächlichen Torten oder anderen Süßgebäcken.

  • Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um Konditor:in zu werden?

    Da es sich in vielen Konditoreien um Nachtarbeit oder Arbeit in Frühschichten handelt, sollte das frühe Aufstehen kein Problem für Dich darstellen. Außerdem erfordert der Beruf viel Genauigkeit und Präzision. Selbst stressige Situationen sollten Dich nicht aus Bahn werfen. Wichtig ist außerdem eine genaue und kontrollierte Arbeitsweise.

  • Was ist der Unterschied zwischen Bäcker:in und Konditor:in?

    Als Konditor:in stellst Du insbesondere Fein- und Süßbackwaren her. Dies erfordert einen Hauch mehr Liebe zum Detail und richtet sich eher an Torten, Kuchen, Cremes und Füllungen. Es handelt sich also um ein sehr süßes Berufsfeld. Die Arbeit als Bäcker:in hingegen widmet sich größtenteils der Herstellung von Broten und Brötchen, welche sich nicht nur in ihren Zutaten, sondern auch ihrer Herstellung voneinander unterscheiden.

  • Wie macht man den Konditormeister?

    Um Deinen Konditormeister zu absolvieren, benötigst Du die abgeschlossene Ausbildung zum/zur Konditor:in. Sofern diese vorhanden ist, steht Deiner Weiterbildung zum/zur Konditormeister:in nichts mehr im Wege. Hierbei lernst Du die Materie noch genauer kennen und spezialisierst Dich somit ein weiteres Mal. Die Weiterbildung umfasst Inhalte zu verschiedenen Teigarten, der Herstellung verschiedenster Dekorationselemente und der Präsentation fertiggestellter Fein- und Süßbackwaren. Mit Erhalt Deines Meister:innen-Titels, kannst Du in kleinen und großen Backstuben, Cafés oder sogar Confiserien arbeiten.

    Außerdem ermöglicht Dir der Meister:innen-Titel die Chance auf eine höhere Position. Gleichzeitig bist Du durch den Meister:innen-Titel in der Lage, anderen das Handwerk beizubringen. Der Meister:innen-Titel stellt also gleichzeitig Deinen Ausbilderschein dar.

  • In welchen Bereichen kann ich als Konditor:in arbeiten?

    Als Konditor:in kannst Du immer in Backstuben arbeiten. Hinzu kommen hierbei noch Cafés, in welchen Du teils sogar im Verkaufsraum tätig bist. Manche Konditoreien führen nebenbei Cafés, in denen Gäste Dir aktiv dabei zuschauen können, wie Du Torten herstellst. Frei nach dem Motto: Das Auge isst mit! Außerdem ist eine Anstellung in großen Backstuben mit industrieller Massenproduktion ebenfalls möglich.